Donnerstag, 20. Juni 2013

Donnerstag, Juni 20, 2013
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Charlotte Gerson schildert in der Dokumentation "Du bist, was Du isst" ein Problem, dass mich zum Nachdenken bewegte:

Bei unserer heutigen Landwirtschaft werden unsere Felder hauptsächlich mit NPK-Dünger gedüngt. Wie der Name schon sagt, besteht er aus den drei Mineralstoffen:
  • Stickstoff (N) 
  • Phosphor (P) und 
  • Kalium (K)
Den ausgelaugten Böden, die mit den Folgen von intensiver Landwirtschaft und Monokultur zu kämpfen haben, werden also fast nur drei Mineralstoffe zugeführt. 
Heute kennt man aber über 100 verschiedene Elemente, darunter so wichtige Spurenelemente wie Gold, Platin, Silber, Palladium usw. die unser Körper dringend braucht.

Nachdem ich mich ein wenig intensiver mit dem Thema beschäftigt habe, bin ich auf einen Vortrag von Dr. Noak gestoßen, der mir endgültig die Augen öffnete und ich erkannte we wichtig dieses Thema ist.

Wo sollen also diese Elemente, die unser Körper so dringend braucht her kommen?

Normalerweise nimmt die Pflanze diese Mineralstoffe aus dem Boden auf und wir nehmen sie über pflanzliche Nahrung auf. 
Unsre ausgelaugten landwirtschaftlich genutzten Böden werden aber wie eingangs erwähnt nur mit NPK Dünger gedüngt.
Also werden diese Elemente dem Boden nicht zugeführt und die Pflanze kann sie auch nicht aus dem Boden aufnehmen. Diese wichtigen Elemente werden von Jahr zu Jahr weniger, bis einige von ihnen gar nicht mehr vorhanden sind. Deshalb verwundert es auch nicht, dass der Mineralstoffgehalt von konventionell angebauten Pflanzen immer mehr abnimmt. Im direkten Vergleich, haben Wildkräuter deshalb einen viel höheren Mineralstoffgehalt (siehe auch hier!)

Selbst Pflanzen sind nicht in der Lage aus Scheiße Gold zu machen, nachdem das Feld mit Gülle "gedüngt" wurde.

Warum sind diese Elemente so wichtig?
Weil der Bauplan der Natur dies so für den Menschen vorgesehen hat und der Mensch nunmal nur funktioniert, wenn er auch alle Substanzen erhält, die er braucht.

Ich erläutere das ein wenig:

Im menschlichen Körper laufen in jeder Sekunde Millionen von Stoffwechselvorgängen ab. An diesen Vorgängen sind die unterschiedlichsten Substanzen beteiligt. Vitamine, Aminosäuren, Mineralstoffe, Spurenelemente, Enzyme usw.

Fehlt ein Stoff, der dazu notwendig ist, kann der entsprechende Vorgang nicht ausgeführt werden.
An vielen dieser Vorgängen sind Enzyme beteiligt. Ohne Enzyme läuft in unserem Körper fast gar nichts.

Amylase zum Beispiel ist das Enzym welches für die Verdauung von Kohlenhydraten zuständig ist. Würden wir keine Amylase mehr produzieren können, hätten wir ein Problem.

Wie ist solch ein Enzym aber aufgebaut?

Ein Enzym besteht hauptsächlich aus Aminosäuren und einem reaktiven Zentrum. Im reaktiven Zentrum findet wie der Name schon sagt, die für das Enzym spezifische Reaktion statt. Also bei Amylase die Aufspaltung von Kohlenhydraten.
Das reaktive Zentrum besteht aus mindestens einem Atom, dem sog. katalytisch aktivem Metallatom (CAM). Hier findet die gesamte Reaktion des Enzyms statt. Ein Enzym kann pro Sekunde bis zu 200.000 Moleküle spalten oder bilden. Ein Enzym kann über Monate hinweg agieren. Ein Enzym spaltet also 200.000 Moleküle pro Sekunde und das über mehrere Monate und alles hängt an einem Atom. Vielleicht veranschaulicht das die Wichtigkeit dieser CAM-Atome und die Wichtigkeit von Enzymen.
Die große Bedeutung von Enzymen ist leider nicht sehr verbreitet. Weder in der Bevölkerung, noch bei der Ärzteschaft.

Vitamine welche in der Bevölkerung als wichtig angesehen werden, sind nur Co-Enzyme welche die Arbeit von Enzymen unterstützen. Sie werden nur einmal verwendet.

Bleiben wir beim Beispiel der alpha Amylase: 

grün = Chlorid | gelb = Calcium

Wenn jetzt kein Calcium zur Verfügung stehen würde, dann könnten wir keine Amylase synthetisieren, weil kein Calciumatom als catalytisch aktives Metallatom zur Verfügung stehen würde. Calcium ist glücklicherweise in der Nahrung in ausreichendem Maß vorhanden. Von dem häufigsten Metall, Calcium, findet sich in unserem Körper ein gutes Kilogramm, vor allem in Knochen und Zähnen. Nun gibt es aber die sogenannten Spurenelemente. Sie heißen so, da sie nur in geringen Spuren vorkommen und auch nur in Spuren vom Körper benötigt werden. 

Da die Wissenschaft aber die Funktion der meisten Elemente im Körper noch nicht kennt, wird ihnen auch keine große Bedeutung zugemessen. Dies ändert aber nichts an der Tatsache, dass der Körper sie dringend braucht um zu funktionieren!

Schlimmer noch, da die Wissenschaft die Funktion nicht kennt, ist deren Supplementierung sogar verboten.
Was noch erschwerend dazu kommt, ist dass nur etwa 3000 Enzyme bekannt sind, man aber davon ausgeht, das es 75.000 unterschiedliche Enzyme gibt.

Selen beispielsweise war bis in die 90er Jahre verboten, weil man nicht wusste für was Selen gut ist. Mittlerweile ist Selen in jeder Drogerie zu finden und dessen Supplementierung bei Schwangeren dringend geboten. In der Therapie von Prostatakrebs verabreicht man zum Beispiel Selen. Eine Studie belegt, dass Gold den IQ nachweislich steigert. Lithium wird in der Therapie bei Depressionen verwendet.  Das wohl bekannteste metallhaltige Medikament ist Cisplatin. Es enthält das Metall Platin und zählt zu den drei meistverwendeten Medikamenten zur Behandlung von Krebserkrankungen.
Was ist mit den ganzen anderen Elementen deren Funktion man noch nicht kennt, die aber ebenfalls wichtig für uns sind?
Wir brauchen nicht nur die Elemente, die die Wissenschaft langsam zu verstehen beginnt, wir brauchen das ganze Spektrum!
Diese Elemente existieren nicht ohne Grund auf dem Planeten Erde!

Nehmen wir beispielsweise Kobalt. Insgesamt enthält unser Körper nur drei Milligramm davon, aber es ist trotzdem lebenswichtig. Kobalt dient als Zentralatom im Vitamin B12. Trotz der geringen Menge ist Kobalt in Form des Cobalamins (B12) für uns lebensnotwendig. Kein Kobalt, kein Vitamin B12. 
Und es gibt Elemente die in noch geringerer Menge im Körper vorhanden sind, aber genauso wichtig, wenn nicht noch wichtiger sind.

Gold ist beispielsweise so ein Element.

Je höher die Gitterenergie eines Elements, desto höher ist dessen catalytische Aktivität. Bei Quecksilber liegt diese im zweistelligen Bereich, bei Gold, Platin usw. geht sie in den sechs bis neunstelligen Bereich. Vielleicht ist Gold deshalb so teuer?
Kein Bauer kommt aber auf die Idee Gold auf die Felder zu streuen (leider).
Es wird nur NPK-Dünger verwendet...

Wenn nun Gold im Körper fehlt, aber dringend für die Synthese des Enzyms XY gebraucht wird, steht dieses Enzym dem menschlichen Körper nicht zur Verfügung. Ein Enzym das hochreaktiv und für tausende Reaktion im Körper verantwortlich ist!


In einem funktionierenden Ökosystem, wäre das alles kein Problem. Der Waldboden, den es früher überall gab, war noch voll von Mineralstoffen und Spurenelementen. Ein Baum holt diese Elemente mit seinen Wurzeln tief aus dem Boden und baut sie in seine Struktur ein. Über die Blätter die im Herbst herunterfallen und verotten ensteht Humus und so werden die Elemente für andere Pflanzen bioverfügbar. Humus ist der beste Boden den es gibt! Mit dem Humus verschwinden auch die für uns so wichtigen Elemente nach und nach aus den Pflanzen, was schwerwiegende Folgen für unsere Gesundheit hat.

Wo bekommen wir nun aber die für uns so wichtigen Spurenelemente her?

Blätter aus dem Wald wie zum Beispiel Lindenblätter, wären ein guter Anfang, womit wir wieder bei den Wildkräutern wären. Konventionelle Landwirtschaft sollte gemieden werden. Bio Landwirtschaft sieht da schon besser aus, aber selbst hier werden teilweise Pflanzenabfälle aus konventioneller Landwirtschaft zum Düngen verwendet. Wenn diesen Pflanzen aber schon Mineralstoffe fehlen, dann fehlen sie auch dem Boden, den sie düngen sollen...

Also vermeidet Produkte aus konventioneller Landwirtschaft und benutzt Bio Produkte und Wildkräuter. 

Wenn das nicht ausreicht ist es wichtig dem Körper diese Elemente in Form von Supplementen zuzuführen (vor allem beispielsweise in der Schwangerschaft). 
Allerdings müssen dies natürliche Supplemente sein. Hier habe ich ein geniales Produkt entdeckt, welches wir nun täglich nehmen.

Phyto-Mikromineralien Ur-Essenz


Dr. Switzer empfiehlt die Ur-Essenz ebenfalls:

 "Essen Sie täglich einengrünen Cocktail, bestehend aus Früchten, grünem Blattgemüse oder frisch-gepflücktenWildkräutern. Fügen Sie zwei Esslöffel der Mikromineralien Ur-Essenz hinzu. DieMikromineralien enthalten 70+ organische Mineralien und Spurenelemente dieheutzutage im Gemüse, Getreide und Obst oft fehlen. Durch die vielen Nährstoffeist die Sättigung enorm. Der Körper wird mit wertvollen Bitterstoffen,Bio-Photonen, Enzymen, organischen Mikromineralien und Pflanzenstoffen bestens versorgt,die Voraussetzung für überragende Gesundheit."


Hier sind unter anderem folgende organische Spurenelemente aus natürlicher Quelle enthalten:

Chlorid, Kobalt,  Bor, Selen, Phosphor, Schwefel, Jod, Antimon, Barium, Beryllium, Wismut, Brom, Kohlenstoff, Cer, Cäsium, Kobalt, Dysprosium, Erbium, Europium, Fluor, Gadolinium,
Gallium, Germanium, Gold, Hafnium, Holmium, Iridium, Lanthan, Lithium, Lutetium, Neodym, Nickel, Niob, Osmium, Palladium, Platin, Praseodym, Rhenium, Rhodium, Rubidium, Ruthenium,
Samarium, Scandium, Silber, Strontium, Thallium, Tellur, Terbium, Thallium, Thorium, Zinn, Titan, Wolfram, Ytterbium, Yttrium, Zirkonium.


Liebe Grüße Jörg









1 Kommentare:

  1. Hallo Vegan Family,
    vielen Dank für euren schönen und informativen Blog (den ich sehr gerne lese;) und herzlichen Glückwunsch noch zu eurem hübschen Baby ;)
    In dem alten Blog hatte ich mit Interesse den Artikel über Theresas Fruktoseintoleranz gelesen. Leider bin ich auch betroffen und nur wirklich beschwerdefrei, wenn ich auf das leckere Obst verzichte. Könnt ihr denn die Phyto-Mikromineralien Ur-Essenz weiterhin empfehlen, um beschwerdefrei zu sein oder geht es sogar wieder ohne Supplemente? Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr das Thema auch auf eurem neuen Blog nochmal aufnehmen könntet (vielleicht interessiert es ja auch andere…)
    lg und dankedanke ;)
    und alles Gute für Euch drei !
    Agnes

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